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VerbandsNachrichten 2 I 2017

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VerbandsNachrichten 2 I 2017

VerbandsNachrichten 2/2017 I Sonstige Berufspolitik Anforderungen vorhanden sind und welchen Stellenwert sie bei den Nutzern haben. Wer in diese Maßnahmen eingebunden sein möchte, kann sich unter www.datev.de/mitmachen dafür registrieren – wir freuen uns über rege Teilnahme. Daneben ist natürlich die Arbeit des Vertreterrats, der den Vorstand aus Anwendersicht berät und mit ihm die Wünsche und Anregungen der Mitglieder auch in Bezug auf die Software erörtert, ein wichtiges Element für unsere Planungen. Außerdem erfassen unsere Kollegen im Service auch Umsetzungswünsche von Anwendern in der Produkt-Status-Information (PSI). Um einen solchen Wunsch realisieren zu können, müssen aber Aufwand und Anwendernutzen aus genossenschaftlicher Sicht in einem angemessenen Verhältnis stehen. Denn dass wir bei mehr als 40.000 Mitgliedern nicht jeden Wunsch eines Einzelnen auch umsetzen können, ist leider eine unumstößliche Tatsache. „Bei mehr als 40.000 Mitgliedern können wir nicht jeden Wunsch eines Einzelnen umsetzen.“ Mit der DATEV-Stiftung Zukunft hat DATEV eine gemeinnützige Einrichtung ins Leben gerufen. Welche Zwecke und Ziele verfolgt die Stiftung und was haben die Steuerberater davon? Während DATEV sich auf ihre Mitglieder konzentriert, will die DATEV-Stiftung Zukunft in größerem Rahmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und auf einer allgemeineren, übergeordneten Ebene agieren. Im Zentrum stehen dabei Projekte, die im Hinblick auf IT-Sicherheit und Datenschutz sensibilisieren sollen, den Genossenschaftsgedanken fördern und weiterentwickeln oder die Wissenschaft und den Nachwuchs für den Einsatz von IT u.a. in Steuerrecht und -beratung unterstützen. Das ist ein recht weit gefasstes Feld, und entsprechend groß ist auch die Bandbreite denkbarer Projektoptionen. Sie reicht von der Förderung von Hochschulen und Lehrstühlen über Wünsche nach der Gewährung von Stipendien bis hin zu Gesuchen auf Fördermitgliedschaft in gemeinnützigen Vereinen. In der Praxis kommen besonders viele Projektanfragen aus dem universitären Umfeld. Auch Steuerberaterverbände haben Anträge gestellt. Einige Mitglieder haben ebenfalls eigene stiftungsnahe Themen oder Aktionen platziert. Im Ergebnis sind derzeit sieben Projekte in der Umsetzung. In einem davon fördert die Stiftung beispielsweise Unterrichtsmaterial, mit dem jungen Menschen das Berufsbild des Steuerberaters vermittelt wird. Das ist eine Maßnahme zur Sicherung des Nachwuchses im Berufsstand. Wie wichtig ist für Sie die Zusammenarbeit mit den Steuerberaterverbänden? Seit der Gründung der Genossenschaft arbeitet DATEV eng und partnerschaftlich mit den berufsständischen Kammern und Verbänden zusammen. Der Austausch ist ein wesentliches Element für uns, um hautnah an den Entwicklungen teilzuhaben, die die Steuerberater umtreiben. Eine ganze Reihe gemeinsamer Aktivitäten kennzeichnet unsere guten Beziehungen zu den Verbänden – in erster Linie über die Kooperation mit dem Deutschen Steuerberaterverband. Ganz wichtig ist dabei das Thema Qualitätsmanagement. Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist das „Handbuch Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Steuerberatungskanzlei“, das der DStV, die Bundessteuerberaterkammer und DATEV gemeinsam herausgeben. Außerdem sind Informations- und Weiterbildungsangebote für Steuerberater ein zentrales Thema. In langjähriger Kooperation versorgen wir die Kanzleien zum einen mit wichtigen Informationen und geben ihnen zum anderen die Möglichkeit, ihre Mandanten ganz gezielt über sie betreffende Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Die Inhalte dafür liefert das zum DStV gehörende Fachinstitut DStI, die Technik kommt von DATEV. Darüber hinaus betreiben wir ein gemeinsames Unternehmen, die TeleTax GmbH, die Seminare für die Berater anbietet. Außerdem kooperieren wir etwa bei technischen Fragen mit dem EDV-Verbändeforum des DStV und führen auch auf regionaler Ebene mit einzelnen Verbänden gemeinsame Veranstaltungen durch. „TeleTax: Das DStI liefert die Inhalte, die Technik kommt von der DATEV. “ Bleibt Ihnen bei einem so fordernden Amt noch Zeit für sich selbst? Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer freien Zeit am liebsten? Es ist schon richtig, dass die spannenden Aufgaben als Vorstandsvorsitzender einen recht straff getakteten Tagesablauf mit sich bringen. Das war mir vorher klar und ich hätte das Amt nicht übernommen, wenn es mich abgeschreckt hätte. Aber einen wirklich guten Job kann nur jemand machen, der ausgeglichen ist. Für mich ist dieser ausgleichende Pol die Zeit, die ich mit meinen Kindern und meiner Frau verbringe. Aktivitäten mit meiner Familie sind mir persönlich sehr wichtig. Dabei fülle ich meine Kraftreserven wieder auf, die ich für die Herausforderungen im beruflichen Alltag brauche. 46

KOMPETENZ IN ZAHLEN. „Die Fesseln der gequälten Menschheit sind aus Kanzleipapier.“ Franz Kafka Ganz unsere Meinung. Deshalb ist die Digitalisierung unser Spezialgebiet. Gescannte Belege und Rechnungen als PDF-Datei stellen wir direkt in der Fibu bereit. Sie arbeiten sofort weiter, ohne Abtippen. Briefe und Bescheide landen gescannt in der digitalen Handakte. Von dort aus wird gearbeitet. Wenn Sie etwas nicht finden hilft die Volltextsuche. Anschreiben, Auswertungen, Berichte bieten Sie digital zum Download an. Passt dank Smartphones in jede Hosentasche. Machen Sie das mal mit Ihrem Aktenschrank! Digitales Kanzleipapier mit hmd. Franz Kafka wäre begeistert. Jetzt anrufen und Online-Termin vereinbaren! www.hmd-software.com

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