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Verbandsnachrichten 4 I 2018

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Verbandsnachrichten 4 I 2018

VerbandsNachrichten

VerbandsNachrichten 4/2018 I Aus dem Verbandsleben StBdirekt 2.0 – seit dem 01.10.2018 online Abschaltung des alten Systems Das bisherige System wird nicht weiter gepflegt. Zurzeit kann es noch unter www.stbdirekt-archiv.de aufgerufen werden. Sollten insoweit allerdings Passwortprobleme bestehen, können wir Ihnen nicht mehr weiterhelfen, da uns die frühere Nutzerdatenbank nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben unseren Internet-Service StBdirekt auf das nächste Level gehoben und unterstützen unsere Mitglieder nun noch effektiver in ihrer steuerlichen Beratungspraxis. Umfangreichere Fachinformationen Die wichtigste Neuerung ist die Rubrik „Fachinformationen“. Hier erhalten Sie einen Zugriff auf „eNews Steuern“, in welchen renommierte Fachautoren die Neuigkeiten aus der Gesetzgebung, Finanzverwaltung und Gerichtsbarkeit zusammenfassen und kommentieren, sowie auf die Fachzeitschriften „Die Steuerberatung“, „DStZ aktuell“, „UVR aktuell“ und „BeSt“, – allesamt aus dem Hause Stollfuß Medien. Vollständige Rechtsdatenbank Zudem werden alle Entscheidungen des BFH, des EuGH und des BVerfG sowie der Zivil- und Verwaltungsgerichte unter der Rubrik „Gesetze und Entscheidungen“ zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf können nun anders als früher auch alte Entscheidungen recherchiert werden. Unterstützte Browser Nachdem die Firma Microsoft ihren sehr verbreiteten Internet Explorer (IE) künftig nicht mehr unterstützt, was unabänderlich viele Nutzer zur Änderung ihrer Gewohnheiten veranlassen wird, hat man sich entschieden, keine Optimierung von StBdirekt 2.0 auf den IE mehr zu programmieren. Ein optimales Bild wird man also künftig nur bei der Nutzung anderer Browser erhalten, sei es z.B. des „Edge“ von Microsoft oder des „Mozilla Firefox“ oder des „Google Chrome“. Implementierung in unsere Homepage Einige DStV-Mitgliedsverbände, darunter der Steuerberater-Verband Köln, integrieren die Vorteile des neuen Dienstes in ihre eigenen Internetportale. Das hat für die Verbandsmitglieder den Vorteil, sich mit den selben Nutzerdaten einloggen zu können, die auch für die internen Bereiche von Verband und Akademie genutzt werden. Es ist uns als wohl einzigem Steuerberaterverband bundesweit gelungen, diese Implementierung unter www.stbverbandkoeln.de bereits zum 01.10.2018 anzubieten. Insoweit gilt ein besonderer Dank unserer Firma Online Sachsen. Zurzeit läuft noch eine Betaversion, denn die zur Verfügung gestellte Schnittstelle muss optimiert werden. Sobald dies gelungen ist, wird insbesondere auch ein wesentlich verbesserter Forenbereich zur Verfügung stehen. Im Übrigen wird auch die Verbandsseite an sich überarbeitet werden. Alle oben erwähnten Inhalte sind bereits seit dem 01.10.2018 verfügbar. Damit steht allen Verbandsmitgliedern erstmals eine vollständige typische Rechtsdatenbank zur Recherche zur Verfügung. Verfeinerung der Suchfunktion Die Suchfunktion ist mit einer Volltextsuche und mit einer Facettierung der Trefferliste nach Rubriken ausgestattet. Demzufolge kann die Suche nach häufig verwendeten Begriffen verfeinert werden, da die Treffer auf einzelne der angezeigten Rubriken eingegrenzt werden können. Sie benötigen keine Fundstelle und insbesondere keine StBdirekt-Nr. mehr. Weiterhin wöchentlicher Newsletter Über unseren gewohnten StBdirekt-Newsletter werden wir unseren Mitgliedern auch weiterhin wöchentlich die jeweils neu eingestellten DStV-Infos und BFH-Urteile sowie bei Bedarf Besonderes aus dem Verband Köln nun vor allem auch die eNews derart zur Verfügung stellen, dass die Informationen ohne Login in die Datenbank aufgerufen werden können. Wir freuen uns sehr, unseren Mitgliedern nun einen echten Mehrwert anbieten zu können, der im Mitgliedsbeitrag enthalten ist. 22

Aus dem Verbandsleben I VerbandsNachrichten 4/2018 Gehaltsumfrage 2018 – im Mehrjahresvergleich 2003 – 2018 auch unter Berücksichtigung der Inflation Die Gehalts- und Praxiskostenumfrage 2018 ist abgeschlossen. Es haben insgesamt 283 Mitglieder teilgenommen, somit 22 mehr als vor zwei Jahren. Die Ergebnisse der Befragung sind in zwei Broschüren ausgewertet worden. Die erste Broschüre, ein Tabellenband, behandelt folgende Themen: Art der Praxis und regionale Verteilung (Tabelle 1), Zahl der Mitarbeiter (T. 2), Höhe der Praxiskosten gemessen an den Einnahmen in Prozent (T. 3), Regelmäßige wöchentliche Arbeitzeit (T. 4), Urlaubsanspruch (T. 5), Freiwillige soziale Leistungen (T. 6). Die Gehälter der Steuerfachangestellten in den Bezirken sowie der Steuerfachwirte, Bilanzbuchhalter und angestellten Steuerberater werden in den Tabellen 7 bis 10 erfasst, jeweils differenzierend nach 1, 5, 10 und 20 Berufsjahren. Die Tabellen 11 bis 14 behandeln die Gehälter der Hoch- / Fachhochschulabsolventen zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung, Freien Mitarbeiter und Auszubildenden sowie im Bereich Sekretariat / Schreibkräfte. Abschließend wird dargestellt, welche Umsatzklassen sich beteiligt haben und welche Anteile einzelne Tätigkeiten an den Honorareinahmen haben (T. 15 und 16) sowie welche Buchhaltungs- und Bilanzsoftware und welche Datenbanken zur Recherche von Rechtsprechung und Literatur genutzt werden (T. 17 und 18). WIE VIELE MITARBEITER SIND IN DEN STEUERKANZLEIEN BESCHÄFTIGT (ohne Auszubildende und Gesellschafter)? Der Berufsstand hat erneut, wie schon 2016, weitere Arbeitsplätze geschaffen. Im Durchschnitt beschäftigt jede Steuerkanzlei 5,5 Vollzeit- und 4,6 Teilzeitmitarbeiter. Zu beachten ist zum einen, dass der Anteil der Praxiskosten erheblich auf 65,3 % gestiegen ist (vgl. Tabellenband Tabelle 3: Summe / Durchschnitt Gehalts- und Praxiskostenumfrage 2018 Höhe der Praxiskosten gemessen an den Einnahmen; 62 % in 2016). Zum anderen jedoch sind die Anfangsgehälter zum ersten und nach fünf Berufsjahren real, das heißt unter Berücksichtigung der Inflation, in einigen Berufen deutlich gesunken. 2006 2009 2012 2014 2016 2018 Beteiligung 301 215 251 273 194 210 Vollzeitmitarbeiter 1220 808 1175 1381 973 1159 Durchschnitt 4,1 3,8 4,7 5,1 5,0 5,5 Beteiligung 327 220 283 302 216 222 Teilzeitmitarbeiter 924 628 890 1021 861 1024 Durchschnitt 2,8 2,9 3,1 3,4 4,0 4,6 Teilzeitmitarbeiter Vollzeitmitarbeiter Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie Abschlusserstellungen liefern fast 88 % des Honoraraufkommens. Das bedeutendste Standbein ist über alle Jahre hinweg die Finanzbuchhaltung knapp vor der Abschlusserstellung. Der Anteil der übrigen Einnahmequellen (BWL, vereinbare Tätigkeiten, Fachberater, Prüfungswesen) ist rückläufig. Die zweite Broschüre enthält zum einen für die wesentlichen Informationen einen Mehrjahresvergleich für den Zeitraum 2003 bis 2018. Von 2003 bis 2012 wurde die Umfrage nur im Dreijahresrhythmus durchgeführt; seit 2012 im Zweijahresrhythmus. Seit 2016 wird auch nach Gehältern bei 20 und mehr Berufsjahren gefragt. Zum anderen werden dort auch vom Berufsalter unabhängige Durchschnittsgehälter für angestellte Berufsangehörige, Steuerfachwirte, Bilanzbuchhalter, Steuerfachangestellte und Fach- bzw. Hochschulabsolventen zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung sowie Auszubildende und den Bereich Sekretariat / Schreibkräfte von 2003 bis 2018 angegeben. Erstmals haben wir im diesjährigem Mehrjahresvergleich untersucht, wie sich die Gehälter real, also unter Berücksichtigung von Inflation, entwickelt haben. Die Höhe der Inflation über einen längeren Zeitraum wird bei stichprobenartigen Fragen meist erheblich zu niedrig geschätzt! Sie beträgt von 2003 bis 2018 (insoweit hochgerechnet bis Dezember), also für einen 15-Jahreszeitraum, fast genau 24 %. Für den 9-Jahreszeitraum von 2009 bis 2018 beträgt die Inflation 12,3 %. Von 2016 bis 2018 beträgt sie ca. 3,45 %. Die vom Berufsalter unabhängigen Durchschnittsgehälter sind bei allen auf dem Gebiet des Steuerwesens ausgebildeten Fachkräften von 2016 auf 2018 um mehr als die Inflation gestiegen. Über längere Betrachtungszeiträume fällt das Bild jedoch gemischt aus. Bei Betrachtung der berufsaltersunabhängigen Durchschnittsgehälter zeigt sich in der Regel lediglich eine „rote Null“. In manchen Vergleichsgruppen gibt es auch ein deutlicheres Minus. Im Hinblick auf weitere Einzelheiten ist auf die Broschüre zu verweisen. Beide Broschüren sind den Teilnehmern, und nur diesen, unentgeltlich zugesendet worden. Allen Teilnehmern sei auch auf diesem Wege noch einmal herzlich gedankt. Sie haben es ermöglicht, dass der Berufsstand über aussagekräftige Zahlen zu den Gehältern und Praxiskosten im Berufsstand verfügt. 2012 2014 2006 2009 2016 2018 Im Übrigen können die beiden sich ergänzenden Broschüren auf anliegendem Revers zu netto 79,00 € (zzgl. 19 % USt i.H.v. 15,01 € = 94,01 €) erworben werden. 05 23

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